A380-Flotte der arabische Flugline Emirates ist mit Engine Alliance Triebwerken ausgestattet
Das größte und modernste Passagierflugzeug der Welt, der Airbus A380, kann mit Triebwerken von derzeit zwei unterschiedlichen Herstellern bestellt werden. Die A380-Kunden (Fluggesellschaften) haben die Wahl zwischen Triebwerken des Typs Trent 900 von Rolls-Royce oder den GP 7200-Triebwerken des Herstellers Engine Alliance.
Der Sky Cloud-A380 // Emirates //, emittiert von HANSA TREUHAND und Doric Asset Finance, ist - wie alle A380 des Airbus-Großkunden Emirates - mit den GP7200-Triebwerken von Engine Alliance ausgestattet.
Engine Alliance ist ein Joint-Venture zwischen General Electric und Pratt & Whitney, zwei der drei weltgrößten Triebwerkhersteller. Das gemeinsame Unternehmen wurde 1996 für die Entwicklung und den Bau großer leistungsfähiger Triebwerke gegründet. Somit konnten die enormen Entwicklungskosten für große Mantelstromtriebwerke, an die auch bezüglich Lärm, Emissionen und Wirtschaftlichkeit neue Anforderungen gestellt wurden, auf mehrere Schultern verteilt werden.
Das mit dem Engine Alliance GP7200 konkurrierende Modell Trent 900 von Rolls-Royce war ursprünglich als Standardtriebwerk für die damalige A3XX vorgesehen und anfänglich von fast allen Kunden des A380 gewählt. Dieses Ungleichgewicht wurde insbesondere durch die Entscheidung von Emirates für die Engine Alliance-Triebwerke aufgehoben. Emirates war bis dato ein traditioneller Rolls-Royce-Kunde.
Der unten stehenden Tabelle ist zu entnehmen, welche Fluggesellschaft sich bisher für welchen Triebwerkhersteller entschieden hat. Aktuell haben sechs Fluggesellschaften 134 Airbus A380 mit Engine Allinace Triebwerken bestellt, 17 Flugzeuge davon sind bereits im Einsatz. Neun Airlines haben insgesamt 90 A380-Maschinen mit Rolls-Royce-Triebwerken geordert, von denen bis heute 20 Flugzeuge ausgeliefert sind.


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