Rolls-Royce benennt Ursache für Triebwerksschaden bei A380
Mehr als eine Woche nach dem schweren Triebwerkschaden bei einem Airbus A380 hat der britische Hersteller Rolls-Royce die Ursache benannt. Ein "bestimmtes Teil" des Triebwerks Trent 900 habe versagt und damit ein Ölfeuer im Motor verursacht, teilte Rolls Royce mit. Das Unternehmen bestätigt damit die ersten Untersuchungen der Europäischen Agentur für Luftsicherheit (EASA): Sie hatte bereits am Mittwochabend erklärt, dass ein Ölfeuer im Triebwerk für den Zwischenfall verantwortlich sein dürfte. Die Behörde ordnete weitere Tests am Motor an und behielt sich ein komplettes Verbot von Flügen mit dem Triebwerktyp vor.
Der Airbus A380 der australischen Fluggesellschaft Qantas hatte am Donnerstag vergangener Woche wegen des schweren Triebwerkschadens notlanden müssen. Qantas machte Rolls Royce verantwortlich und sprach von einem "Material- oder Designfehler" bei dem Triebwerk.
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