HANSA TREUHAND zu den Ereignissen im Zusammenhang mit dem Erdbeben, dem Tsunami und den Reaktorunfällen in Japan
Die Nachrichten über das Ausmaß des Erdbebens und des Tsunamis in Japan sowie der damit verbundenen Opfer machen uns sehr betroffen. Unser tiefes Mitgefühl gilt der japanischen Bevölkerung. Ebenso verfolgen wir die Ereignisse rund um das Atomkraftwerk Fukushima mit großer Sorge.
Vor dem Hintergrund der Geschehnisse in Japan können wir mitteilen, dass weder unsere Schiffe mit ihren Besatzungen noch unsere Flugzeuge beeinträchtigt worden sind bzw. aktuell betroffen sind.
Dennoch beobachten wir die Lage unter Auswertung aller zur Verfügung stehenden Informationen permanent. Was die Situation in dem betroffenen Kernkraftwerk betrifft, so wurde die Freisetzung radioaktiver Stoffe nachgewiesen, die im Küstenbereich durch Wind weiter getragen werden. Die vorherrschende Windrichtung der vergangenen Tage trieb radioaktiv belastete Luftmassen vornehmlich auf den Pazifik hinaus. Derzeit liegen keine Hinweise zu Häfen und Seegebieten außerhalb eines 30-km Umkreises von Fukushima vor.
Oberste Priorität bei allen Maßnahmen haben der Schutz unserer Besatzungen, der Schiffe und der Ladung. Sollten Häfen wie Tokio oder Yokohama als unsicher eingestuft werden, würden dort keine Schiffe mehr hinfahren. Noch ist die Lage allerdings zu unübersichtlich, um generelle Entscheidungen treffen zu können.
Fragen und Antworten zur Einordnung der radiologischen Situation in Japan sowie zu möglichen Auswirkungen in Deutschland finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit:
www.bmu.de/atomenergie_sicherheit/doc/47094.php |