|
 |

Zweitmarkt Schiffsbeteiligungen HANSA TREUHAND erwartet keinen Rückgang bei den Zweitmarktkursen
Beim 5. HANSA TREUHAND Schifffahrts-Symposium, das am 21. September 2007 in Hamburg stattfand, nahm Axel Steffen, Vorstand der HANSA TREUHAND auch Stellung zu der Situation, dass Emissionshäuser aus Handelsregistern ermittelte Kommanditisten anschreiben, um sie wegen angeblich fallender Zweitmarktkurse zum Verkauf ihrer Schiffsbeteiligungen zu drängen. Parallel dazu bieten sie teilweise eigene Zweitmarktfonds an. Allerdings sprechen die Zahlen der HANSA TREUHAND und des Marktes dagegen. So ist das gehandelte Volumen bei der Fondsbörse Deutschland nach 2006 in Höhe von 76 Mio. € in den ersten neun Monaten 2007 bereits auf 130 Mio. € gestiegen. HANSA TREUHAND-Beteiligungen wurden im gesamten Zweitmarkt 2007 zu Kursen von durchschnittlich 99% gehandelt, während sie bei der Fondsbörse Deutschland bei 109% lagen.
Für den Zweitmarkt spricht aus der Sicht von Steffen zudem die Tatsache, dass in Deutschland viele Anleger nach Möglichkeiten suchen, ihr Kapital in Schiffen anzulegen. Da der Neubaumarkt wegen der hohen Baupreise diese Nachfrage jedoch nicht ausreichend befriedigen kann, bietet sich auch der Zweitmarkt zum Einstieg an. Ein Fallen der Zweitmarktkurse sieht die HANSA TREUHAND aufgrund des hohen Orderbuchs, des Preisniveaus und der derzeit befriedigenden Charterraten nicht. Auf dem Schifffahrts-Symposium wies Alex Gadeberg, Vorstand der Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG, daraufhin, dass die Nachfrage nach Secondhand Schiffsfonds das Vierfache des tatsächlichen Handels betrage. Pro angebotenen Anteil gäbe es durchschnittlich 15 Kaufinteressenten.
Deshalb rät Steffen jedem, der sich von einer Schiffsbeteiligung trennen möchte, sich nicht verunsichern zu lassen und womöglich zu Kursen zu verkaufen, die unter den offiziellen Kursen der Fondsbörse Deutschland liegen. Auf deren Plattform wird eine Preisindikation gegeben, die durch einen Fondsrechner unterlegt ist. Axel Steffen wird über das Thema „Qualität im Zweitmarkt“ auch am 6. November 2007 beim Zweitmarkt-Symposium in Hamburg referieren.
|
|
 |