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Zweitmarkt Schiffsbeteiligungen
HANSA TREUHAND setzt auf Fondsbörse Deutschland
Seit die Fondsbörse Deutschland im Januar 2005 gegründet wurde, haben Anleger die Möglichkeit, geschlossene Fonds unkompliziert zu kaufen und zu verkaufen. Die von den Börsen Hamburg und Hannover gemeinsam gegründete Handelsplattform bietet einen neutralen, transparenten und börsenkontrollierten Markt. Inzwischen gibt es für den verkaufswilligen Anleger eine breite Angebotspalette, bei der jedoch Transparenz und Neutralität nicht immer gegeben sind. Dazu HANSA TREUHAND-Vorstand Hermann Ebel: „Wir erleben häufig, dass Anleger zum Verkauf gedrängt werden - zu Kursen, die unter den offiziellen Kursen der Fondsbörse Deutschland liegen. Besonders kritisch sehen wir derartige Angebote, wenn der Aufkäufer eigene Interessen verfolgt oder der Makler selber einen Zweitmarkt betreibt. Deshalb raten wir unseren Anlegern, die aus persönlichen Gründen eine Schiffsbeteiligung verkaufen möchten, sich an die Fondsbörse Deutschland zu wenden.“
Über die Fondsbörse Deutschland wurde im Jahr 2006 insgesamt ein Nominalvolumen von 76 Mio. EUR abgewickelt, 27,4% der gehandelten Fonds waren Schiffsfonds (2005: 21,7%). Eine Besonderheit ist das sogenannte Premium-Segment. Hier besteht eine Ausführungsgarantie, d.h. Anleger können ihre Beteiligung jederzeit zum veröffentlichten Preis verkaufen. In diesem Segment werden nur Fonds von Initiatoren gehandelt, die strenge Zugangsvoraussetzungen und Folgepflichten erfüllen. Zurzeit befinden sich 311 Fonds von 13 überwiegend institutionellen Anbietern im Premium-Segment. Insgesamt wechselten im Jahr 2006 über die Fondsbörse HANSA TREUHAND Fondsanteile mit einem Nominalkapital von 5,5 Mio. EUR den Eigentümer. Der rechnerische Durchschnittskurs aller gehandelten HANSA TREUHAND Schiffsbeteiligungen lag bei 107,76%. Kurssieger war die HANSA INDIA mit 150,5%.
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