Charterratenindex seit Jahresbeginn um 80% gestiegen – Betriebsfortführungskonzepte stehen auf sicheren Beinen - Positive Entwicklung der Schifffahrtsmärkte macht Fondspläne zur Eigenkapitalverstärkung von Seeschiffen „HT-SCHIFF INVEST plus“ hinfällig
Die HANSA TREUHAND Unternehmensgruppe wird nicht mit einem Fonds zur Eigenkapitalverstärkung von Seeschiffen in den Vertrieb gehen. Die Gründe liegen in der positiven Entwicklung der Chartermärkte für Containerschiffe seit Anfang des Jahres. Seit Jahresbeginn ist der Charterratenindex um gut 80 Prozent gestiegen. Die Zahl der aufliegenden Containerschiffe ist weiter zurückgegangen und lag Mitte Juni bei 230 (Dezember 2009: 580). Da alle bisherigen Betriebsfortführungskonzepte des Hamburger Initiators von den Gesellschaftern mehrheitlich begleitet werden und das Angebot an frischem Kapital den Bedarf seitens HANSA TREUHAND sogar überstiegen hat, nimmt der Hamburger Initiator Abstand vom Vertriebsstart des „HT Schiff Invest plus“. Das Unternehmen hatte die Emission für den Spätsommer vorgehabt. Im Fokus des auf 20 Millionen Euro Eigenkapital ausgelegten Fonds sollten hauptsächlich Schiffsbeteiligungen stehen, bei denen ein Betriebsfortführungskonzept mit Kapitalerhöhung zu Vorzugskonditionen geplant war.
Erstmals seit Beginn der Finanzkrise im September 2008 hat HANSA TREUHAND im laufenden Jahr 2010 Betriebsfortführungskonzepte für zehn Schiffsfonds entwickelt. Diese sehen eine Eigenkapitalverstärkung durch die Gesellschafter vor, weil im Vergleich zu früheren Schifffahrtskrisen den Banken heute weitestgehend die Möglichkeiten zu Kreditaufstockungen fehlen. Die Konzepte wurden von den Gesellschaftern der jeweiligen Schiffe mit überwältigender Mehrheit beschlossen. „Die Bereitschaft der Anleger, sich mit frischem Kapital zu Vorzugskonditionen an den Betriebsfortführungskonzepten zu beteiligen, hat unsere Nachfrage überstiegen“, sagt HANSA TREUHAND-Vorstand Sönke Fanslow. „Die Betriebsfortführungskonzepte für unsere hauseigenen Fonds stehen auf sicheren Beinen. Die Chartermärkte haben in den letzten Wochen noch einmal deutlichen Aufwind bekommen, was das Vertrauender Anleger in ihre Schiffsbeteiligung gestärkt hat. Es geht weiter aufwärts. Wir halten das Ende der Schnäppchenzeit – so es sie überhaupt gab - für gekommen.“
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