
Grundsätzlich sind bei der Beurteilung von Fonds vor allem die unterschiedlichen Konzeptionsmerkmale zu prüfen. Hierzu können wir an dieser Stelle nur einige Stichpunkte nennen:  | Ist die Annahme der Charterraten für ein Schiff dieser Größenklasse realistisch? Wie hoch ist der Baupreis im Vergleich zu den historischen Höchst/Niedrigstpreisen für ein entsprechendes Schiff?
|  | Wie hoch ist der Anteil der Fremdfinanzierung? In welcher Währung wird die Fremdfinanzierung aufgenommen (die Währung der Schifffahrt ist der USD, jede weitere Währung birgt zusätzliches Risiko)?
|  | Mit welchen Kursen wird in der Investitions- und Betriebsphase gerechnet?
|  | Wie hoch ist der Anteil der Vorkosten am Eigenkapitalvolumen? Rechnet sich die Investition "nur" unter Berücksichtigung eines Restwertes nach der Betriebsphase?
|  | Welches Ergebnis liefert eine Payback-Analyse (nach wieviel Jahren wird die Investitionssumme aus den Nettoerlösen zurückgeführt)? etc. |
Ein weiteres wesentliches Element ist, im Hinblick auf die Langfristigkeit der Investition, die Performance des Emissionshauses. Nur ein Emissionshaus, welches vollständige Angaben zur Entwicklung aller bisherigen Fonds in einer Leistungsbilanz zeigt und lange Erfahrung am Markt besitzt, kann letztlich nachweisen, dass die prospektierten Annahmen auch in die Praxis umgesetzt oder sogar übertroffen werden.
Zusammenfassend kann man festhalten, dass Schiffsfonds – gerade vor dem Hintergrund der Tonnagesteuer – historisch betrachtet äußerst attraktive Rahmenbedingungen bieten.
Dennoch gilt hier, wie überall, man sollte vergleichen (am besten Gleiches mit Gleichem) und nicht vergessen, dass es sich um eine langfrisitig angelegte unternehmerische Beteiligung handelt, deren Erfolg man auch nur langfristig beurteilen sollte.
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